Willkommen am Department für Geschichte
Über uns
Als Teilinstitut des Instituts für Technikzukünfte bringen wir Forschungsergebnisse der Technik- und Umweltgeschichte in gesellschaftliche Debatten um Zukunftsfragen ein. Technikzukünfte definieren wir als die Arten und Weisen, wie Gesellschaften über den zukünftigen Einsatz von Technik kommunizieren - ob sprachlich, durch Bilder oder über Emotionen. Die historische Perspektive deckt damit langfristige Kontinuitäten oder Brüche in der Kommunikation über zukünftige technische Entwicklungen auf.
Auf unserer Homepage finden Sie Informationen zu unseren Forschungsprojekten, zu unseren Aktivitäten in Studium und Lehre, zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - und zur Geschichte des Departments.

Du überlegst dir am KIT in einem Bachelor- oder Masterstudiengang zu studieren? Dann besuche unseren wunderbaren Campus und lerne deine zukünftige Fakultät und das vielfältige Campusleben kennen! Auf unserem Campustag stellen die KIT-Fakultäten ihre Studiengänge vor und bieten tolle Mitmachaktionen, Experimente, Führungen u.v.m. an. Du möchtest wissen, was es mit dem EUKLID-Studiengang auf sich hat und wie so ein Studium von Geschichte und Philosophie aussieht? Dann bist du hier genau richtig! Geb. 30.91, Raum 012, 11:00-11:30 h mit Silke Zimmer-Merkle.
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In der Orientierungs-Phase bietet euch die Fachschaft GeistSoz alle wichtigen Infos zum Studienstart. Diese findet am 12. April, ab 11:00 Uhr bei der Fachschaft im Franz-Schnabel-Haus (Geb. 30.91), statt. Infos gibt's auch auf Instagram @fachschaftgeistsozkit
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Der „Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag“ ist ein bundesweiter Berufsorientierungstag für Mädchen* ab der 5. Klasse. Schülerinnen wird durch den Girls’ Day die Möglichkeit gegeben, Einblicke in Berufsfelder zu erhalten, die selten von Frauen gewählt werden – Felder in den natur-, technik- und geisteswissenschaftlichen Bereichen. Der nächste Girls' Day am KIT wird am 03. April 2025 stattfinden. Weitere Informationen zum Girls'Day 2025 gibt's unter dem folgenden Link.
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Wie können Quellen wie private Fotoalben zur geschichtswissenschaftlichen Forschung beitragen? Welchen Einblick bieten sie in Alltagskultur und zu Interaktion mit Zeitgeschichte? Zu diesen und ähnlichen Fragen durfte Sophia Merkel sich mit Marco Krefting von der dpa unterhalten. Der aus diesem Gespräch entstandene Artikel ist in verschiedenen Tageszeitungen erschienen, unter anderem in den Badischen Neusten Nachrichten und der Rheinischen Post. In einem weiteren Artikel zu dem Thema geben Rolf-Ulrich Kunze und Sophia Merkel Auskunft zu wichtigen Fragen der Familienforschung.
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Im aktuellen Sommersemester werden wieder zahlreiche neue Seminare und Vorlesungen im Studiengang EUKLID angeboten. Diese können auf den Seiten des Campus Management, auf der Seite Lehrveranstaltungen des Department für Geschichte sowie in ILIAS aufgerufen werden.

Ihr findet uns auf Instagram unter @kitgeschichte. Wir berichten dort u.a. über Neues aus dem Department für Geschichte, stellen die Mitglieder unseres Teams in Lehre und Verwaltung vor und weisen auf wichtige Veranstaltungen und Termine hin.
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Am 25. Januar 2025 besuchte Andrea Acle-Kreysing mit ihrem Seminar das Haus der Geschichte in Stuttgart. Im Fokus standen Objekte der Dauerausstellung, die Migration in verschiedenen Epochen symbolisieren. Beeindruckend waren die „Hungerbrote“, die an die Auswanderung während der Dürre im frühen 19. Jahrhundert erinnerten, sowie Geschichten politischer Exilanten aus Baden-Württemberg nach 1848 und Flucht- und Vertreibungserfahrungen in der NS-Zeit bis in die 1950er Jahre.

Im Rahmen des Seminars "Rationalisierung, Automatisierung und Digitalisierung. Technik und Arbeit im 20. Jahrhundert" von Désirée Schauz haben Studierende während einer Exkursion im Technoseum in Mannheim eindrückliche Einblicke in die Entwicklungsgeschichte von Technik, Medien und Energie erhalten.
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Elias Blüml (Universität Augsburg) präsentierte am 21. Januar im Forschungskolloquium die Ergebnisse seiner veröffentlichten Masterarbeit zur frühen Fahrradgeschichte in Augsburg. In einem spannenden Vortrag zeichnete er die lokalen Aushandlungsprozesse um die Mobilitätsräume und ihre Manifestierung in rechtlichen und administrativen Bestimmungen nach.

In der Vortragsreihe der AG Geschichtliche Landeskunde am Oberrhein im Generallandesarchiv Karlsruhe sprach Martin Ullmann am 17. Januar zum Thema: "Ein badischer Horst Wessel? Die posthume Rezeption des SA-Manns Paul Billet in der Karlsruher Presse 1931-1945". Der Vortrag beleuchtete den nationalsozialistischen Märtyrerkult sowie politische Auseinandersetzungen in der Presse zum Ende der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Grundlage des Vortrags waren Recherchen für eine Modulprüfung im MA-Studiengang Europäische Kultur und Ideengeschichte.

Am 14. Januar war Falko Schmieder (ZfL Berlin) zu Gast im Forschungskolloquium. Er stellte das Projekt „Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen. Lexikon zur historischen Semantik“ vor und inspirierte eine angeregte Diskussion zur Begriffsgeschichte, zu den Digital Humanities und zur Umsetzung eines solchen Projektes.

Stefan Esselborn (Universität Stuttgart) bereicherte das Programm des Forschungskolloquiums am 17. Dezember mit einem Vortrag zu Risikowissen im Umgang mit der Kernenergie in den 1960-1980er Jahren. Im Mittelpunkt des spannendes Austauschs stand die Etablierung und Institutionalisierung der probabilistischen Risikoberechnung als neues Forschungs- und Geschäftsfeld in diesen Jahrzehnten und dadurch entstandene Prägungen.

Die Podiumsdiskussion Zwischen Allgemeinbildung und Technikreflexion? Vergangenheit und Zukunft der Geisteswissenschaften an Technischen Universitäten im Rahmen des Colloquium Fundamentale setzt sich mit dem Verhältnis zwischen Geistes- und Naturwissenschaften auseinander. Im Vorfeld des KIT-Jubiläums 2025 diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen über Entwicklungen, Stand und mögliche zukünftige Rollen der Geisteswissenschaften an technischen Universitäten. Die von Désirée Schauz und Marcus Popplow moderierte Veranstaltung fand am 17. Dezember 2024 statt.

Zur Nacht der Wissenschaft am KIT im November 2024 trug Nicole Hesse mit einem Vortrag zur Energiegeschichte bei. Das Wissen darum, wie die heute dominanten Energiesysteme „in die Welt kamen“, ist im Alltag weitgehend verlorengegangen – insbesondere für Strom gilt in den meisten westlichen Gesellschaften: er ist einfach immer da. Diese Wandlungsprozesse beleuchtete der Vortrag in historischen Schlaglichtern und lud damit zur Diskussion ein, was uns das Wissen aus der Energiegeschichte nutzen kann – nicht zuletzt auch bei der Transformation hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung.
Programm 2024
Die Dissertation Fahrassistenz: Historische Perspektiven auf automobile Assistenzsysteme von Silke Zimmer-Merkle untersucht innerhalb der Forschungsfelder der Technikgeschichte und der Technikfolgenabschätzung die Geschichte automobiler Assistenzsysteme, die in einem weiten Bogen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erzählt wird. Da Assistenzsysteme im Auto häufig als ermöglichende Technologien (‚enabling technologies‘) für das autonome Fahren gedacht und im Diskurs als solche formuliert werden, liegt eine historische Untersuchung dieses von der Geschichtswissenschaft noch nicht systematisch erschlossenen Gegenstands nahe, um nicht zuletzt die wissenschaftliche Behandlung des Themas um die historische Perspektive zu erweitern.
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Marcus Popplow sprach als Vortragender von Seiten des KIT bei der 14. Carl-Benz-Gedenkvorlesung am 28. November zum Thema: "Historisches zur nachhaltigen Mobilität der Zukunft". Das Programm der Veranstaltung findet sich hier.

Ole Sparenberg untersucht erstmals die Geschichte der Manganknollen von ihrer Entdeckung 1873 bis in die Gegenwart. Diese Studie zeigt, weshalb sich seit den 1950er Jahren ein ökonomisches Interesse an diesen Mineralien aus der Tiefsee entwickelte, das 1978 in Abbautests gipfelte, bevor die Projekte wieder eingestellt wurden. Erst im 21. Jahrhundert ist das Interesse am Tiefseebergbau wieder aufgelebt, trifft heute aber verstärkt auf Diskussionen über die ökologischen Folgen.
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Die aktuelle Monographie „Über Sparsamkeit. Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte“ von Rolf-Ulrich Kunze ist bei Kohlhammer erschienen. Untersucht wird anhand zahlreicher Quellen - von Kochbüchern über Werbung und Medienberichten bis hin zu Ratgeberliteratur -, wie sich die Vorstellungen über Sparsamkeit seit 1950 in Westdeutschland entwickelt haben und wie sie alltagswirksam wurden.
Weitere Infos
Der Band von Alwin J. Cubasch beleuchtet Aufstieg und Fall der Automatenrestaurants im Berlin der Jahrhundertwende und wirft damit ein Schlaglicht auf Reichweite und Grenzen des technologischen Gestaltungswillens der Hochmoderne. Das Buch ist in der Reihe Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt erschienen, herausgegeben von Marcus Popplow und Torsten Meyer.
Link zum Verlag
In der Reihe Studien zur Geschichte von Technik, Arbeit und Umwelt, die Marcus Popplow und Torsten Meyer herausgeben, ist der Band 46 Aral. 125 Jahre Kraftstoffwirtschaft in Deutschland von Dietmar Bleidick erschienen. Die zweibändige Ausgabe zeichnet am Beispiel von Aral erstmals die 125-jährige Geschichte der Branche nach. Schwerpunkte bilden neben der Unternehmens- und Produktentwicklung, dem Tankstellengeschäft und der Marke die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die Auswirkungen der Massenmotorisierung und nicht zuletzt der Kraftstoffpreis.
Link zur Publikation
Um ein Studium im Ausland zu planen braucht es Vorlaufzeit - Ihr könnt euch jetzt schon informieren über die Voraussetzungen für ein Auslandssemester im nächsten Jahr: Infos zum Studium in Übersee gibt es hier.
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